Klubreise 2015 | Archiv

Jubiläums-Klubreise: 35 Jahre MEKS
Langenthal | Schynige Platte | Brienz

lca. Die Einladung zur Klubreise tönte geheimnisvoll, denn es stand lediglich, dass die Reise zwei Tage dauern würde und das Ziel zwischen 1850 und 2050 m ü. M. liege. Das Geheimnis wurde Mitte Juni gelüftet: Das Ziel hiess Schynige Platte. Nun aber der Reihe nach: 
Am Samstag, 27. Juni trafen sich um acht Uhr 18 motivierte Meksler in der Schalterhalle des Bahnhofs Schaffhausen. In Zürich stiegen noch 3 Leute zu, u.a. Fredy mit 3 Tüten Gipfeli. Kurt brauchte die Stärkung dringend, musste er doch zwischen Schaffhausen und Langenthal, wo wir den MECL besuchten, drei Mal die genaue Abfahrtszeit und das Gleis bekannt geben, was bei den 20 Mitreisenden natürlich zu Verwechslungen der Zahlen und x Nachfragen führte.

Details zum Klubbesuch in Langenthal findet man hier > Besuch beim MECL.

Am Nachmittag fuhren wir mit einem InterRegio weiter nach Bern, wo wir in den ICE nach Interlaken umstiegen. Im Zug hatten wir Zeit, den kniffligen Reisewettbewerb von Heinz Müller zu lösen: wir mussten die Kürzel von ehemaligen und bestehenden Eisenbahnen in der Schweiz ausschreiben (abschreiben!) z.B. BOB=Berner-Oberland-Bahn. In Interlaken stiegen wir um in die BOB. Die Fahrt nach Wilderswil dauerte knapp fünf Minuten, wo wir in die Schynige-Platte-Bahn wechselten. Der urige alte Zug, in rot-crème gehalten, brachte uns in weniger als einer Stunde auf die Schynige Platte, mit schönster Aussicht auf Interlaken. Leider verdeckten Wolken den ganzen Abend Eiger, Mönch und Jungfrau und den Sonnenuntergang. Das 5-Gang-Nachtessen bestand aus einer kleinen kalten Vorspeise, einer Suppe, Salat, Braten mit Stocki und Aprikosencrème. Während des Nachtessens wurde auch bekannt, wer den Reisewettbewerb gewonnen hatte. 
Nach einer Nacht im Berghotel empfing uns am Sonntag, 28. Juni strahlender Sonnenschein, der nur durch ein paar Nebelbänke getrübt wurde. Nur Stephan und Jürgen, unser Schnarch-Duo, konnten sich um fünf Uhr aufraffen, um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Nach einem, nicht für alle gleich grossen, Morgenessen mussten wir noch unsere Siebensachen zusammenpacken und zum Bahnhof gehen. Unser Zug fuhr um zwanzig vor zehn und wir konnten noch ein letztes Mal die grossen Berge bestaunen ehe wir zurück ins Tal fuhren. Nun war es nur noch ein Katzensprung nach Brienz, wo die Schweizer Dampftage stattfanden. Dort hatten wir bis um 15:20 Zeit, die wir individuell nutzen konnten –  z.B. mit Schifffahren oder Umherschlendern auf dem Festgelände. Mit der Zentral-Bahn ging es dann über den Brünigpass nach Luzern, wo wir wieder umsteigen mussten. Der Zug nach Zürich war überfüllt, weshalb andere Passagiere unsere reservierten Plätze in Beschlag genommen hatten. In Zürich mussten wir ein letztes Mal umsteigen und im ziemlich leeren Zug nach Schaffhausen hatten wir dann zum Glück wieder mehr Platz, so dass es ein wenig entspannter war. In Schaffhausen waren dann alle müde, geschafft und froh, endlich nach Hause zu kommen. Herzlichen Dank an unsere Reiseleiter Hanni und Kurt Zimmermann, die es wieder einmal verstanden haben, eine sehr schöne und abwechslungsreiche Reise zu organisieren.Livio Caduff

Rangliste des Reise-Wettbewerbs 2015
1. Livio Caduff 29,5 Pt. Reisebericht 2015 verfassen
2. Urs Bechter 27,5 Pt. Reisewettbewerb 2016 organisieren
3. Stephan Uehlinger 27,5 Pt.
 

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